Startseite > Kompetenzen > Energieeffizienz > Projekte > Energiezentrale IWG, Gladbeck
Energiezentrale IWG, Gladbeck

Bedingt durch weitere Ansiedlungen von Unternehmen stieg im Innovationszentrum Wiesenbusch Gladbeck der Energiebedarf. Zur Erzeugung von Strom, Wärme und auch Kälte wurde diesmal eine zukunftsweisende Lösung mit einer Mikrogasturbine von Prof. Dr. Rainer Braun vom EnergieInstitut der Fachhochschule Gelsenkirchen initiiert.

Die von der Emscher Lippe Energie (ELE) betriebene Kleinstturbine mit einer elektrischen Leistung von 26 kW liefert Wärme auf einem Temperaturniveau, das es erlaubt effizient, die benötigte Wärme und Kälte für das wachsende Zentrum bereitzustellen.

Ein besonderes Merkmal von Gasturbinen ist die Zuverlässigkeit bei Dauerbetrieb. Ein gleichmäßiger Betrieb übers Jahr gewährleistet die geringe Leistung der Mikrogasturbine, die immer benötigt wird.

Prof. Braun: „Die Drehbewegung der Turbine ermöglicht eine kontinuierliche Verbrennung statt der explosiven Verbrennung in Kolbenmotoren. Der Rotor wird auf Luft gelagert, sodass keine Schmierstoffe gebraucht werden. Und die Abwärme ist mit 270 Grad Celsius so heiß, dass wir damit nicht nur die Räume heizen können, sondern damit auch Kälteerzeugungsprozesse mit Energie beliefern können.“

Dies soll der nächste Schritt sein, wenn zur Kraft-Wärme-Kopplung auch noch die Kühlung kommt und im Sommer Klimageräte ersetzen kann. Die Turbine wurde in einem zusätzlichen Energieversorgungsgebäude installiert, das gleichzeitig mit der Turbine in Betrieb genommen wurde.

Mit der Mikrogasturbine wird das bereits vorhandene innovative Energieerzeugungs- und Versorgungsspektrum des Innovationszentrums optimal ergänzt.