PV-Anlage Wissenschaftspark Gelsenkirchen
Auf
dem Technologiezentrum des Wissenschaftsparks Gelsenkirchen entstand 1996
mit 210 Kilowatt Spitzenleistung die bis dato größte auf einem
Dach errichtete Photovoltaikanlage. Demonstriert wurde u.a. die Tauglichkeit
von großen, doppelt verglasten Modulen (Scheuten Solar Technology)
für die Architektur, wie sie später in der Akademie Mont-Cenis
und im Lehrter Stadtbahnhof in Berlin eingesetzt wurden.
Die Gesamtinvestition betrug drei Millionen Euro. Das Projekt wurde finanziell unterstützt durch die Europäische Union, das Land Nordrhein-Westfalen und die RWE Power AG.
Quelle: www.ruhrenergy.de
Solarsegel
Arena AufSchalke
Eine extravagante Variante der solaren Stromerzeugung zeigt das im Jahr 2001 errichtete, 315 Quadratmeter große Solarsegel an der Fußballarena "AufSchalke" in Gelsenkirchen. Das Solardach mit einer Spitzenleistung von 87 Kilowatt wird von einer 200 Meter langen Stahlkonstruktion über einer Fußgängerbrücke getragen.
Eigentümerin der Anlage ist die RWE Power AG. Die Investition in Höhe von zwei Millionen Euro wurde durch das Land Nordrhein-Westfalen und die Emscher Lippe Energie GmbH unterstützt.
Quelle: www.ruhrenergy.de
Solarsegel am Hauptbahnhof Gelsenkirchen
Am 8. Juni 2006 wurde das neue Solarsegel am Gelsenkirchener Hauptbahnhof eingeweiht. Insgesamt 71 transparente Glas-Glas-Module von Scheuten Solar liefern eine Spitzenleistung von 10,5 kWp. Die Anlage wurde in nur achteinhalb Wochen von der Soder Storck Baugesellschaft (Gelsenkirchen) und dem Essener Solarbauer Borowski GmbH gebaut. Technisch entwickelt hat die Anlage die Gelsenkirchener Abakus Energiesysteme GmbH. Betreiber ist die Emscher-Lippe-Energie GmbH (ELE).
110 Quadratmeter großes Solarsegel, es überdacht den Aufgang zum Busbahnhof, liefert pro Jahr 8.000 Kilowattstunden Strom. Die hier erzielten Einspeiseerlöse fördern weitere Projekte im Bereich der regenerativen Energien. Die Errichtung des neuen Solarsegels wurde maßgeblich von der Sparkasse Gelsenkirchen und der ELE unterstützt.
Bogestra-Betriebshof
Für 34 moderne Niederflurbahnen mit jeweils 30 Metern Länge hat die BOGESTRA von Oktober 2000 bis Mai 2003 an der Hauptstraße in Gelsenkirchen einen neuen Straßenbahnbetrieb errichtet.
Hinter der denkmalgeschützten Fassade verbirgt sich Hightech für Wartung, Betrieb und Logistik der Fahrzeuge. Doch auch ökologisch ist der Straßenbahnbetrieb richtungsweisend. Denn auf dem teilweise begrünten Dach befinden sich eine thermische Solaranlage zur Warmwasseraufbereitung und eine Fotovoltaik-Anlage mit 1650 Solarmodulen. Diese haben insgesamt eine Solarfläche von rund 1300 m2 und liefern eine maximale Solarleistung von etwa 250 Kilowatt pro Stunde. Damit gehört die Anlage zu den größten in NRW.
Quelle: www.solarstadt-gelsenkirchen.de
Fassaden-Photovoltaikanlage Friedenskirche in Herten
Im
Dezember 2002 wurde in Herten die Friedenskirche der Gemeinde Herten-Disteln
vom Hertener Handwerksbetrieb SWB mit einer Photovoltaikanlage
ausgerüstet. Größte Zustimmung
fand die Idee, die Module an der Fassade zu befestigen und eine Fläche
in Form eines Kreuzes frei zu lassen. Die "Deutsche Bundesstiftung
Umwelt" förderte die Anlage aufgrund ihrer Multiplikatorfunktion
im Rahmen ihres Kirchenprogramms mit ca. 8000 €.
Die 36 Module 585 von BP Solar mit einer Spitzenleistung von 3,06 kWp speisen den Strom über einen Wechselrichter von SMA in das Netz ein. Zusätzlich zu dem Einspeisezähler kann dies über eine Anzeigetafel von Skytron, die im Eingangsbereich montiert wurde, beobachtet werden.
Quelle: www.swb-herten.de
Weitere Anlagen in Gelsenkirchen
Unter www.solarstadt-gelsenkirchen.de
PV-Anlage Scheunendach/Stallflächen
Landwirtschaftliche Gebäudeflächen bieten häufig viel
Platz für größere Photovoltaik- Anlagen. Ca. 30 kWp passen
wie hier auf fast jede Scheune und erzeugen jährlich ca. 25.000
kWh umweltfreundlichen Strom. Die Anlage wurde vom Gelsenkirchener Unternehmen
abakus-energiesysteme installiert.
Quelle: www.abakus-energiesysteme.de
PV-Anlagen Ingeborg-Drewitz-Gesamtschule Gladbeck
Das Ergebnis der unterrichtlichen Arbeit der jeweiligen Technikkurse
des 12. Jahrgangs sind zwei Solaranlagen auf dem Dach der Schule. Dabei
handelt es sich um eine nachgeführte und eine stationäre Anlage.
Beide Anlagen wurden unter Verwendung identischer Solarmodule aufgebaut.
Durch diese Anordnung lassen sich erstmalig Aussagen zur Wirtschaftlichkeit
der verschiedenen Anlagetypen unter Realbedingungen gewinnen. In pädagogischen
Zentrum informiert eine große Anzeigetafel die Schülerinnen
und Schüler ständig über die aktuellen Betriebsergebnisse:
- Momentane elektrische Leistung (in Watt)
- Seit der Inbetriebnahme gewonnene elektrische Energie (in kWh)
- Seit der Inbetriebnahme nicht angefallene CO2-Emissionen (kg CO2)
Die Schule erhält nach dem geltenden Energieeinspeisegesetz
0,48 € je
erzeugte kWh elektrischer Energie. In jedem Schuljahr übernimmt
der jeweilige Technikkurs im 12. Jahrgang die Patenschaft für die
Anlage. D.h., die Schülerinnen und Schüler kontrollieren die
Anlage regelmäßig, führen ggf. kleine Wartungsarbeiten
durch, stellen anderen Lerngruppen die Technik vor, registrieren den
Energiegewinn und erstellen Berichte über die Wirtschaftlichkeit.
Die ca. 20 m² große nachgeführte Solaranlage hat eine elektrische Anschlussleistung von 2kW und wird über eine elektronische Steuerung vollautomatisch dem jeweiligen Stand der Sonne zweiachsig nachgeführt. Die Errichtung der Anlage war nur durch finanzielles Engagement öffentlicher und privater Einrichtungen möglich und wurde von der Hertener Firma SWB gebaut.
12 Solarmodule BP 585 liefern bei der stationären Anlage eine elektrische Anschlussleistung von 1 kW. Der Grundkurs Technik das 12. Jahrgangs hat im Unterricht die Installation der Anlage geplant und bei der Rütgers-Stiftung erfolgreich einen Antrag auf Förderung gestellt.
Quelle: Ingeborg-Drewitz-Gesamtschule Gladbeck
PV-Fassadenanlage ZZH Herten
Das 1996 im Rahmen der Internationalen Bauausstellung (IBA) Emscher-Park
entstandene ZukunftsZentrum Herten ist die Drehscheibe der Technologieförderung
in Herten. An der leicht geneigten Südfassade am Haupteingang ist
zu Demonstrationszwecken eine Photovoltaikanlage angebracht. Sie erzeugt
eine Spitzenleistung von 5 kWp, die vollständig durch den stromintensiven
Laborbetrieb aufgenommen werden, so dass eine Rückspeisung ins Netz
nicht erfolgt.
Quelle: www.zzh-herten.de
PV-Anlage IWG Gladbeck
Im Innovationszentrum Wiesenbusch Gladbeck (IWG) arbeitet der Gladbecker
Dr. Joachim Zimmermann seit 2002 in Privatinitiative an einer aufgeständerten
zweiachsig nachgeführten Photovoltaikanlage. Sein Ziel ist es, den
Stromertrag durch eine sinnvollere Aufständerung zu verdoppeln.
Mit der Kombination, zweiachsige Sonnenstandsnachführung, Strahlenkonzentration
durch seitlich angebrachte Spiegel und Lösung des Kühlproblems
könnte das Ziel erreicht werden. Die Abkühlung der Module bewirkt
eine höhere Stromproduktion, da der elektrische Widerstand mit zunehmender
Temperatur steigt.
Solar-Bürgerkraftwerk Datteln
Im Januar 2002 erfolgte der offizielle Start des Bürgerkraftwerkes
Dattelner Solarstrom. Auf dem Dach der Stadthalle an der Kolpingstraße
wurde im Rahmen der Dattelner Agenda 21 ein Solarprojekt umgesetzt, welches
ein Zeichen für umweltschonende und zukunftsorientierte Energiegewinnung
setzt. Durch den Kauf von Anteilen beteiligten sich dutzende Bürgerinnen
und Bürger an der Errichtung und dem folgenden Betrieb der Anlage.
60 Photovoltaikmodule erbringen unter genormten Bedingungen eine Gesamtleistung
von 9,9 kW. Jährlich werden so circa 7.500 bis 8.000 Kilowattstunden
erzeugt. Errichtet wurde die Solaranlage von der Firma J. Joemann aus
Datteln.
Solaranlagen in Marl