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11. August 2006 Medieninformation der WiN Emscher-Lippe GmbH Bürgermeister im Kreis Recklinghausen setzen sich für regionale Biomasse ein Ziel ist es, die Region zu einem der führenden europäischen Standorte für innovative Energietechnologien auszubauen. Außerdem führen die in letzter Zeit erheblich gestiegenen Energiepreise dazu, dass sich die Bürgermeister der Region zunehmend um eine Entlastung der kommunalen Haushalte bemühen. Die Aufmerksamkeit liegt heute auf dem Einsatz von Biomasse, da dieser Energieträger enorme Vorteile besitzt: Er ist regional verfügbar, lagerfähig und steht langfristig zur Verfügung. Die Nutzung nachwachsender Rohstoffe schafft Arbeitsplätze und wirtschaftliches Wachstum vor Ort. Ihre Erzeugung und Nutzung trägt zu Klima- und Umweltschutz und zur sicheren Energieversorgung bei. Im Feld der Biomassenutzung ist die Region mit Unternehmen wie unter anderem Loick Bioenergie, Ökotech, Lanor Energy Systems, Haus Vogelsang und Hese Umwelt sehr gut aufgestellt. Zudem zeigen zahlreiche bereits bestehende Biomasse-Anlagen wie z.B. das Holzheizkraftwerk in Recklinghausen-Suderwich, das Biomasse-Kraftwerk in Oer-Erkenschwick und zahlreiche Holzhackschnitzel-Kraftwerke unter anderem in Dorsten und Datteln sowie das jüngst in Betrieb genommene Pflanzenöl-Blockheizkraftwerk am Schulzentrum Haltern am See, dass dieser Weg bereits erfolgreich eingeschlagen wurde und jetzt konsequent weitergeführt werden soll. Die Emscher-Lippe-Region ist eine von 6 Modellregionen in Deutschland, in denen im Rahmen des BMU Forschungsprojektes BioRegio die regionalen Stoffströme analysiert wurden. Die Erhebung ergab, dass insbesondere in der Wald- und Forstwirtschaft und im Abfallbereich hohe ungenutzte Potenziale bestehen. Hiermit könnten rein rechnerisch rund 15 % der Haushalte in der Region mit Strom und Wärme versorgt werden. Landrat Jochen Welt äußerte sich nach der Bürgermeisterkonferenz überaus zufrieden über die große Zustimmung zur Absichtserklärung: „Mit der energetischen Nutzung von Biomasse haben die Kommunen im Kreis Recklinghausen die Möglichkeit, einen wichtigen Impuls zur Stärkung der regionalen Wettbewerbsfähigkeit und zur Schaffung zukunftsweisender Arbeitsplätze zu geben. Wir sind froh, dass mit der Projektgruppe Zukunftsenergien der WiN Emscher-Lippe GmbH eine kompetente Anlauf- und Beratungsstelle in der Region zur Verfügung steht.“ Für Rückfragen stehen Ihnen zur Verfügung: Beate Mehls und Michael Thull |
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| WiN Emscher-Lippe GmbH Herner Str. 10, 45699 Herten Tel.: 02366 – 10 98 0 Fax: 02366 – 10 98 24 E-Mail: info@emscher-lippe.de |
www.bioregio.info |
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